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Thomas Schäfer

Mitglied seit 12. Juni 2026

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Verfall Optikparcour

Thomas Schäfer•vor 1 Monat Der 2008 in Wetzlar als Brücke zwischen Innenstadt und FORUM errichtete, über 20 Stationen umfassende Optikparcours steht aufgrund hoher Haltungskosten und Vandalismus vor einem (schrittweisen) Rückbau. Auch der event. nur teilweise Abbau einzelner interaktiven Außenstationen bedroht den zusammenhängenden Charakter diese kostenlosen Bildungsangebote zur optischen Wissenschaft. Der wiederholt im Stadtparlament diskutierte Abbau des Wetzlarer Optikparcours aufgrund hoher Unterhaltungskosten wäre ein Verlust für das kulturelle und historische Erbe der Stadt, da er als Zentrales, kostenloses Bildungsangebot und Touristenattraktion dient. Anstatt den Parcours abzuwickeln, sollen Stadtverwaltung und lokale Industrie durch Patenschaften und Sponsoring ein nachhaltiges Sanierungskonzept entwickeln, um diese Alleinstellungsmerkmal zu erhalten. Weitere Informationen zum Optikparcours finden man unter www.wetzlar.de/tourismus/entdecken-und-erleben/sehenswertes-in-wetzlar/optik-erleben/optikparcours.php.Der Parcours fungiert als wichtige Achse des Wetzlarer Tourismuskonzepts.Er verbindet das moderne Einkaufszentrum Forum Wetzlar physisch mit der historischen Altstadt.Touristen und Familien werden entlang der über 20 Stationen durch die Stadt geführt, was Gastronomie und Einzelhandel entlang der Route direkte Kundschaft bringt.Er rundet den Besuch des Viseum (Optikmuseum) oder der Leica-Welt perfekt ab und verlängert die Verweildauer der Gäste in der Stadt.Ein Rückbau des Parcours aus Haushaltsgründen spart zwar kurzfristig Instandhaltungskosten, vernichtet jedoch langfristig einen unschätzbaren immateriellen Wert. Ein Verlust dieser Stationen beschädigt den Ruf Wetzlars als Innovationsstandort nachhaltig – besonders im Hinblick auf das aktuelle Optikjahr 2026.

Neben Goethe oder auch August Bebel könnte der "stumme Ratsherr"sein Stimme d. digit. Stadtführer leihen-v. Wilhelm Hein

Thomas Schäfer•vor 4 Monaten Diese Erzählung von Wilhelm Heinrich Riehl spielt im späten 14. Jahrhundert in Wetzlar und handelt von einem vermögenden, aber sorglosen Wollenweber, der durch seinen Hund zu einem verantwortungsvollen Menschen und unbeugsamen Ratsherrn wird.· Ausgangslage: Gerhard Richwin ist ein reicher Wollenweber in Wetzlar, der sein Erbe durch sorgloses Leben vergeudet. Als er in den Rat der Stadt gewählt wird, lehnt er ab – seine Begründung: Er kann seinen unerzogenen Hund Thasso nicht allein zu Hause lassen, da das Haus dann wieder im Chaos versinke.· Wendepunkt: Der Rat gewährt Richwin die einmalige Ausnahmegenehmigung, seinen Hund mit in die Sitzungen zu bringen, unter der Bedingung, dass dieser dort absolut still ist. Die disziplinierte Dressur des Hundes wird zum Schlüssel für Richwins eigene Entwicklung vom sorglosen Lebemann zum zielstrebigen, selbstdisziplinierten Mann.· Höhepunkt: Jahre später gerät die Stadt in eine existenzielle Bedrohung durch den Grafen von Solms. Während die anderen Ratsherren in Panik verfallen, bewahrt Richwin als Einziger einen klaren Kopf und handelt, um sein Hab und Gut sowie seine Familie zu retten.· Abschluss: Richwins mutiges Handeln sichert ihm die Anerkennung der Bürger, die ihn fortan respektvoll den "stummen Ratsherrn" nennen – eine Anspielung auf die Bedingung, dass sein treuer Begleiter Thasso im Rat niemals bellen darf.In seiner kulturgeschichtlichen Novelle „Der stumme Ratsherr“ (aus dem Zyklus Am Feierabend) (Der%20stumme%20Ratsherr%20Wetzlar.pdf) thematisiert Wilhelm Heinrich Riehl den Konflikt zwischen erstarrter Tradition und lebendiger Rechtschaffenheit im Wetzlar des 18. Jahrhunderts, dem Sitz des Reichskammergerichts. Im Zentrum steht der wohlhabende und hochgeachtete Kaufmann Dominikus, ein Mitglied des Stadtrats. Sein Markenzeichen ist ein beharrliches Schweigen während der Ratssitzungen. Er hört aufmerksam zu, greift aber nie verbal in die oft langatmig geführten Debatten der Juristen und Beamten ein. Dieses Schweigen wird von seinen Mitbürgern als Ausdruck tiefer Weisheit und Würde interpretiert, was ihm den Beinamen „der stumme Ratsherr“ einbringt. -Kulturgeschichte des Rechts: Riehl zeichnet ein detailliertes Bild von Wetzlar als Stadt der Advokaten und der bürokratischen Trägheit.Charakter vs. Amt: Die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Ansehen einer Person und ihrem tatsächlichen inneren Wesen.Sprache und Stille: Die Macht des Schweigens als Werkzeug der Kritik an einer redseligen, aber handlungsunfähigen Umwelt.
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